Demokratie braucht Inklusion - Inklusion braucht Demokratie
- Annett Melzer
- 15. Aug.
- 1 Min. Lesezeit

Demokratie braucht Inklusion - Inklusion braucht Demokratie
Wir finden, diese Botschaft müssen wir in unserem Land noch viel mehr zu Gehör bringen. Jeder Mensch in unserem Land hat das gleiche Recht, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Und jeder hat das gleiche Recht, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Politik und Gesellschaft müssen deshalb dafür sorgen, dass auch Menschen mit körperlichen, seelischen oder intellektuellen Beeinträchtigungen von diesem Recht Gebrauch machen können. Sie alle wissen das. Aber ich fürchte, es hat sich noch nicht weit genug herumgesprochen. Inklusion ist kein Nice-to-have für gute Zeiten, und sie ist auch keine politische Mode, die wir dann wieder beiseitelegen, wenn die Zeiten etwas schwieriger werden. Sondern: Inklusion ist ein Menschenrecht!
Und Inklusion geht uns alle an – ob als Betroffene, als Angehörige, als Freundinnen oder als Mitbürgerinnen und Mitbürger. Mehr als 10 Millionen Menschen mit Beeinträchtigungen leben heute in unserem Land, und es werden in unserer alternden Gesellschaft noch mehr werden. Jede und jeder kann im Laufe des Lebens von einer Behinderung betroffen werden. Deshalb: Inklusion ist kein Nischenthema, sondern eine der wirklich ganz großen Aufgaben unserer Tage. Wir dürfen das Ziel einer inklusiven Gesellschaft in dieser Zeit der Umbrüche und Krisen nicht aus den Augen verlieren. Wir haben in den vergangenen Jahren schon viel erreicht, aber wir müssen unseren Weg jetzt fortsetzen – konsequent und Schritt für Schritt!




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